|
Saisonhälfte und somit Zeit für ein erstes Resümee…
Seit dem Frühjahr habe ich den absolut letzten Schrei unter dem Hintern, das TARMAC SL3 von Specialized. Schon die letzten Jahre war ich dank Unterstützung von Specialized und Mountainbiker.at auf entsprechenden TARMAC Rahmen unterwegs und auch diesmal ist der Eindruck der Gleiche: Das Rad ist ein Wahnsinn an Stabilität, Dynamik, Komfort und was für mich am Wichtigsten ist: ein absolutes Sorglospaket. Die diesjährige Ausgabe wurde mit Roval Laufrädern und Dura Ace ausgeliefert - jeder Kilometer ein absoluter Genuss und außer Kettenpflege gibt's da nix zu tun. Es fährt und fährt und fährt…
…und das seit ein paar Wochen endlich auch wieder mit der entsprechenden Geschwindigkeit, was letztlich wohl auch an mir liegt. Insider und Freunde wissen ja, dass ich seit Mai letzten Jahres große Probleme hatte und erst seit heuer im Februar wieder richtig trainieren kann. Was mich letztlich niedergestreckt hat, konnte nicht klar diagnostiziert werden. Das dünne Eis zwischen sehr forderndem Beruf, Privatleben und dem ambitioniertem Hobbysport ist meinem Körper scheinbar zu dünn geworden und eingebrochen…
Mit der richtigen Trainingssteuerung (www.sportcoaching.cc) konnte ich meinen Körper letztlich wieder belastbar machen. Speziell in so einer schwierigen Phase ist eine entsprechende Trainingsbetreuung wichtig, das subjektive Leistungsfeedback ständig gestört. Das Motto war dabei ständig "no risk", das Training wurde immer an der unteren Belastungsgrenze ausgelegt.
Und siehe da, schön langsam wurde es wieder. Am Saisonanfang teilweise noch etwas zäh, ab Anfang Juni gings dann aber wirklich gut. Angefangen hat die Erfolgswelle in Berchtesgaden beim Chiba Alpencuprennen, wo ich bei toller Besetzung Zweiter werden konnte. Als nächstes war die Jeantex Tour Transalp gemeinsam mit Bernd Hufnagl angesagt, wo wir bei zwei Etappen aufs Podium fahren konnten und in der Gesamtwertung bei den Herren Vierte wurden - ein toller Erfolg für uns beide.
Danach gings mit nur einer Woche "Regeneration", gespickt mit leichtem HNO Infekt und zweitägiger Auslandsdienstreise, zur Österreichischen Meisterschaft im Radmarathon nach Tirol. Das letzte Ziel vor der Sommerpause ging dennoch voll auf und ich konnte mir das Meistertrikot sichern. Leider waren hier nicht alle potentiellen Anwärter vor Ort - über den sportlichen Stellenwert kann man sowieso und immer diskutieren. Nach meinem 2. Platz 2008 hinter dem drogierten Kaspret (noch dazu unterstützt von den ELK-Profis) war's für mich aber ein guter und gerechter Ausgleich...
Nun ist etwas Regeneration angesagt, ab Ende Juli dann intensive Vorbereitung auf das nächste Highlight: Dem Specialized Tarmac SL3 auch über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch würdige Beine zu verleihen und beim Ötztaler Radmarathon an den Erfolg von 2008 anschließen. Wird nicht leicht, aber "wir" werden den Versuch starten…
Danke dem Mountainbiker Team fürs Vertrauen nach der letzten eher mäßigen Saison - es gab zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Druck seitens des Teams - da fühlt man sich einfach wohl…
|


|